Ganzheitliches Muskeltraining für Fitness, Wellness und Gesundheit

1000 Schritte in einer Minute… und Sie bewegen sich keinen Zentimeter

 

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Wie funktioniert Galileo?

Die Wippe bewegt sich mit Frequenzen zwischen 5 und 30 Hz auf- und abwärts und bewegt in der Standardhaltung (beide Beine im gleichen Abstand rechts und links der Schwingungsachse aufgesetzt) im Wechsel seitenalternierend jeweils ein Bein nach oben.

Die Übenden führen auf der Galileo-Trainingsplatte geeignete Bewegungen durch und nehmen verschiedene Körperhaltungen ein.

Durch Veränderung von Körperhaltung und Muskeltonus (=Spannung) wird die Steifigkeit des Systems verändert, damit die Resonanzverhältnisse zwischen Galileo und einzelnen Körperabschnitten und damit die mechanischen Schwingungen in verschiedene Körperbereiche gelenkt.

 

Wo wirkt Galileo?

Körperposition/Gelenkstellung und Muskeltonus/Vorspannung bestimmen den Ort der Wirkung, spürbar an der Optimierung der Schwingungen.

  • hohe Variabilität des Wirkortes
  • Wirkung primär auf Beine, Becken und Rumpf.

Hierbei werden in gebückter Haltung mit teilgebeugten Knie- und Hüftgelenken Beinmuskeln, hüftumgebende Muskulatur und paravertebrale Wirbelsäulenmuskulatur therapiert/trainiert.

  • Die Wirbelsäule wird intensiv ins Galileo-Training miteinbezogen, da sie in physiologischen Muskelketten mit den Beinen verbunden ist.
  • Arme und Schultergürtel können durch Zusatzgewichte mit in die Schwingungen einbezogen werden.
  • Subjektiv besteht die Aufgabe der Übungen darin, die Haltung und den Muskeltonus zu suchen, bei dem das Zielgebiet optimal schwingt.
  • Bei physiologischer Eigenwahrnehmung ist das problemlos möglich.
  • Bei wahrnehmungs- und bewegungsgestörten Patienten ist therapeutische Führung möglich und sinnvoll.

Differenzierte Wirkung auf unterschiedliche Bewegungskomponenten indidaktisch und erkenntnismäßig hilfreicher Art kann Bewegung in fünf Elemente (“Fitnesskomponenten”) eingeteilt werden:

  • Kraft
  • Geschwindigkeit
  • Beweglichkeit/Flexibilität
  • Koordination
  • Ausdauer

Aus den bisher vorgestellten Fakten und Prinzipien ergab sich bereits, dass das Galileo-Training sowohl Kraft, Geschwindigkeit, Beweglichkeit und Koordination/Haltungskontrolle trainiert bzw. deren Störungen therapiert. Vereinfacht können drei Zielfelder beim Galileo-System unterschieden werden:

  • Muskelleistung (Kraft x Geschwindigkeit)
  • Flexibilität/Dehnung
  • Koordination/Balance

Sonderfälle sind Steigerung der Durchblutung und Behandlung des Beckenboden bzw. der Urininkontinenz.

Positive klinische Erfahrungen liegen auch zur Behandlung chronischer Beinulcera und zur Behandlung/Vorbeugung der Obstipation vor.

Wirkungen auf Muskelmasse, Muskelkraft und Muskelleistung

Die reflektorisch provozierten Muskelkontraktionen erzeugen einen Zuwachs an Muskelkraft und Muskelleistung, je nach Variation der Trainingsbedingungen. Durch die zyklisch und schnell ablaufende Stimulation verbessert sich die inter- und intramuskuläre Koordination, messbar als Kraft- und Leistungszuwachs.

Wird beim Training auf Galileo eine Bleiweste als zusätzliche Masse getragen (10-40 kg), erfolgt eine zusätzliche Stimulation des Muskelwachstums. Auf die Erhöhung der Anforderung reagiert der Muskel mit Superkompensation. Die Zusatzlast bewirkt eine Hypertrophie der Muskeln. Bereits Trainingseinheiten von zweimal wöchentlich je 2-3 Minuten haben messbare Erfolge gebracht.

Wirkungen auf den Knochen

Die Knochenstruktur folgt entsprechend dem Wolffschen Gesetz der Funktion, d.h. Wachstum und Erhalt von Schaft und Trabekeln folgen dem Verlauf der Krafttrajektorien.

Gesunder Knochen, und dazu gehört auch Knochen bei primärer Osteoporose, reagiert in einem biologisch streng determinierten Regelkreis auf die Maximalkräfte, die ihn über ca. 1500 Mikrostrain hinaus verformen. Diese Verformungskräfte entstammen der Muskulatur.

Aktuelle Studien haben bewiesen, dass zwischen Querschnitt von Knochenmaterial und Muskelquerschnitt eine strenge Proportionalität besteht. Zwischenergebnisse von laufenden Studien zeigen einen positiven Effekt des Galileo-Trainings beim Knochenaufbau.

Wirkungen auf die Haltungskontrolle

Beim Trainieren mit dem Galileo ist der Körper bestrebt, den Kopf in der Horizontalen und den Rumpf ruhig und aufrecht zu halten. Alle Muskeln, die unseren Körper in dieser Stellung halten, müssen auf die oszillierende, durch Galileo aufgezwungene Bewegungsform reagieren. Unser posturales System lernt nun, unter Einfluss dieser Störung das Gleichgewicht zu finden und zu erhalten.

Darüber hinaus kann die Zielmotorik in die Übung mit eingebracht werden. Beispiele dafür sind Kniebeugen oder Hüftkreisen auf dem Galileo. In jeder einzelnen Stellung der Bewegung muss sich das posturale System an die veränderte Lage adaptieren. Bei einer Frequenz von 25 Schwingungen pro Sekunde ergeben sich 1500 Zyklen pro Minute. Diese große Wiederholungszahl bewirkt den außergewöhnlich hohen Trainingseffekt auf das neuronale System.

Welche Vorteile hat das Galileo-Prinzip noch?

Neben dem zentralen Galileo-Ansatz, Schwingung, Resonanz und Modulation der Steifigkeit als grundlegendes physikalisches Prinzip der Bewegung aufzugreifen, weist das Galileo-Training weitere Vorteile auf.

Das Galileo-Training aktiviert die Körperschwingungen in hoher Frequenz, hoher Geschwindigkeit, großer Regelmäßigkeit, im natürlichen Muster der Bewegungsabläufe und mit einer genauen Dosierbarkeit.

Regelmäßigkeit der Trainingsimpulse als Grundlage für eine gute Kontrolle von Haltung und Bewegung.

Aufgrund der Regelmäßigkeit der Galileo-Schwingungen sind Körperhaltung und Muskelaktivität gut kontrollierbar und präzise dosierbar. Die Regelmäßigkeit der Bewegungsimpulse ermöglicht eine stabile Kontrolle des Trainingsablaufes. Dies resultiert in einer hohen Sicherheit

Sind Vibrationen schädlich?

Oft hört man, dass Vibrationen, wie sie bspw. bei Arbeiten mit dem Presslufthammer auftreten, schädlich sind. Diese Art von Vibrationen sind in keiner Weise mit denen von Galileo vergleichbar, da es sich dabei um Vibrationen mit anderen Frequenzen, Amplituden und Schwingungsverläufen handelt und zudem die Art der Krafteinleitung nicht vergleichbar ist. Beispielsweise werden beim Sitzen auf einer vibrierenden Fläche (wie in einem Fahrzeug) die Kräfte direkt in die Wirbelsäule eingeleitet, was bei Galileo nicht der Fall ist.

Die patentierte Bewegungsform des Galileo-Trainings ist Wippfunktion. Aufgrund dieser Wippfunktion entsteht eine teilweise Kreisbewegung, welche die linke bzw. rechte Körperhälfte abwechselnd und gegenläufig bezüglich der Beuger- und Streckermuskulatur trainiert. Diese Bewegungsform ist dieselbe wie bei der menschlichen Fortbewegung – rechtes und linkes Bein sowie die Rumpfmuskulaturpartien werden immer abwechselnd und gegenphasig betätigt.

Die aufwendige mechanische Konstruktionsweise von Galileo garantiert eine immer echt sinusförmige (harmonische) Krafteinleitung in den Körper, wobei lediglich die tatsächlich eingestellte Frequenz auf den Körper wirkt. Die Frequenzen von Galileo sind abgeleitet aus der Muskelphysiologie und das Galileo-Training ist individuell über Amplituden- und Frequenzwahl dosierbar.

Anwendung nicht empfohlen bei

  • Schwangerschaft
  • Akute Thrombosen
  • Akute Entzündungen des Bewegungsapparates
  • Akute Tendinopathien in trainierten Körperregionen
  • Frische Frakturen in trainierten Körperregionen
  • Steinleiden von Gallenwegen und ableitenden Harnwegen
  • Implantate in trainierten Körperregionen
  • nach frischer OP
  • akute Hernien
  • akute Diskopathien
  • akute Migräneanfälle
  • frische Wunden und Narben in trainierten Körperregionen
  • rheumatoide Arthritis
  • Epilepsie
  • aktive Arthrosen und Arthropathien